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Bauen und Kaufen

Das ABC der Immobilienfinanzierung

Ob Wohnung oder haus, Alt- oder Neubau  - der Wunsch nach den eigenen vier Wänden, in denen man tun und lassen kann, was man will ist für viele Menschen nach wie vor Lebenstraum Nummer eins. Geben auch Sie Ihren Träumen ein Zuhause. Gern sagen wir Ihnen wie.

Damit Sie von Anfang wissen, worauf es bei Ihrer Finanzierung ankommt, sollten Sie ein paar Begriffe kennen. Die Wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengefasst.



 
Annuitätendarlehen

Bei einem Annuitätendarlehen wird während der Sollzinsbindung eine gleich bleibende Rate gezahlt. Diese wird Annuität genannt und beinhaltet Zins und Tilgung. Mit fortlaufender ückzahlung des Darlehens sinken die zu entrichtenden Zinsen, während die Tilgungsanteile sich jeweils um die ersparten Zinsen erhöhen.
 
Blankodarlehen

Als Blankodarlehen werden Bauspardarlehen bezeichnet, für die keine dingliche Sicherstellung erforderlich ist. Für die Darlehensgewährung ist allein die Bonität des Kunden ausschlaggebend. Blankodarlehen können bis zu einer Darlehenshöhe von 30.000 Euro vergeben werden.
 
Beleihungswert

Der Beleihungswert einer Immobilie wird im Rahmen einer Beleihungswertermittlung festgestellt. Hierbei wird der Wert ermittelt, den eine Immobilie unter Berücksichtigung von Lage, Ausstattung, Verwendungsfähigkeit bei einer Veräußerung voraussichtlich ect. voraussichtlich erzielen wird. Aus dem Beleihungswert ergeben sich die Beleihungsgrenzen.
 
Bereitstellungszinsen

Bereitstellungszinsen werden ab einem vereinbarten Zeitpunkt für noch nicht ausgezahlte Darlehensbeträge berechnet. Für Gebäude-, Voraus-, Konstantdarlehen und Zwischenkredite werden i.d.R. ab dem siebten Monat nach Darlehensvertragserstellung Bereitstellungszinsen von Bei der SIGNAL IDUNA sind jedoch bis zu 18 Monate bereitstellungszinsfrei.
 
Bewertungszahl

Die Bewertungszahl (BWZ) eines Bausparvertrages drückt aus, wie lange und welche Summe der Bausparer im Verhältnis zur Bausparsumme (Zeit x Geld-Prinzip) gespart hat. Ist die für die Zuteilung erforderliche Bewertungszahl erreicht, kann der Bausparvertrag ausgezahlt werden.
 
Bonität

Unter Bonität versteht man die Kreditwürdigkeit des Darlehensnehmers. Dabei werden nicht nur die Einkommens- und Vermögensverhältnisse geprüft, sondern auch das bisherige Zahlungverhalten. Zusätzlich wird eine SCHUFA-Auskunft eingeholt.
 
Dingliche Sicherheit

Dingliche Sicherstellung bedeutet, dass ein Grundstück oder Immobilie als Sicherheit dient. Es erfolgt an dem Objekt eine Grundschuldeintragung.
 
Disagio

Das Disagio ist ein einmaliger Zinsvorschuss, den der Darlehensnehmer zahlt, damit er während der Sollzinsbindung des Darlehens einen niedrigeren Sollzinssatz genießen kann. Dabei gilt: je höher das Disagio, desto niedriger der Sollzins.
 
Effektiver Jahreszins

Erleichtert den Vergleich von Darlehensangeboten mit gleicher Sollzinsbindung. Der Effektivzins ist der Zinssatz, der sich gemäß Preisangabenverordnung (PAngV) errechnet und sich aus dem Sollzinssatz unter Berücksichtigung von Disagio, Bearbeitungsgebühr, Tilgungsanteil und Zahlungsweise ergibt. Die mathematischen Grundsätze der Preisangabenverordnung sind gesetzlich geregelt. Damit sind sie für alle Kreditinstitute bindend.
 
Eigenkapital

Sämtliche Mittel, z.B. Bargeld, Bank- und Sparguthaben, Bausparguthaben ( Erlös aus dem Verkauf die in die Finanzierung einfließen werden als Eigenkapital bezeichnet. Damit die Belastung tragbar bleibt, ist je nach Einkommenshöhe ein Eigenkapital von mindestens 10%
empfehlenswert.
 
Festzins/ Sollzinsbindung

Die Sollzinsbindung schützt vor Zinserhöhungen und besagt, dass die Konditionen für einen bestimmten Zeitraum gebunden sind und unverändert bleiben - unabhängig vom Kapitalmarkt. Zum Ende der Sollzinsbindung wird eine neue Darlehenskondition vereinbart.
 
Forward-Darlehen

Forward-Darlehen sind erst-, nachrangige oder durchgängige Gebäudedarlehen. Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich schon „heute“ die Konditionen für „morgen“. Damit kann das Risiko steigender Zinsen ausgeschlossen werden.
 
Gebäudedarlehen

Gebäudedarlehen der SIGNAL IDUNA Gruppe sind grundpfandrechtlich gesicherte Darlehen. Als Sollzinsbindung bietet die SIGNAL IDUNA 10, 12, 15 oder 20 Jahre an. Die Mindestsumme für Gebäudedarlehen beträgt 50.000 Euro. Ein erstrangiges Gebäudedarlehen kann bis zu einem Auslauf von 50% des ermittelten Beleihungswertes vergeben werden. Nachrangige Gebäudedarlehen werden nur im Rahmen einer Nachfinanzierung angeboten, d. h. nach einem bereits bestehenden erstrangigen Gebäudedarlehen.
 
Grundbuch

Das Grundbuch ist ein amtliches öffentliches Verzeichnis von Grundstücken, in dem die Eigentumsverhältnisse, die mit dem Grundstück verbundenen Rechte und auf ihm
liegende Lasten erfasst werden. Jedes Grundbuchblatt besteht aus der Aufschrift, dem Bestandsverzeichnis und drei Abteilungen.
 
Hypothek

In der Regel wird eine Hypothek zur Sicherung der Forderung (Kredit) an einem Grundstück bestellt und im Grundbuch I. oder II. Rangstelle eingetragen. Die Hypothek ist an eine Forderung gebunden.
 
Konstantdarlehen

AntwortBeim Konstantdarlehen handelt es sich um die Vorfinanzierung eines Bausparvertrages. Die monatliche Rate ist von Beginn bis zum Ablauf der Finanzierung gleich, daher auch der Name Konstantdarlehen.
 
Selbstbehalte/ Lebenshaltungskosten

Nach Abzug aller Kosten, die mit einer Finanzierung in Verbindung stehen, muss noch ein ausreichender Betrag für den Lebensunterhalt zur Verfügung stehen.
 
Schufa

Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung ) erhält von den ihr angeschlossenen Instituten Informationen zur Beurteilung der Bonität der Darlehensnehmer und stellt diese unter Beachtung der strengen Vorschriften des Datenschutzes den Mitgliedsinstituten auf Anfrage zur Verfügung.
 
Sollzinssatz

Der Sollzinssatz ist der Zinssatz, nach dem sich die jeweilige tatsächlich zu zahlende Zinsrate berechnet. Der Sollzinssatz wird in Anlehnung an den Kapitalmarkt festgelegt. Er wird außerdem beeinflusst von der Sollzinsbindung und einem eventuellen Disagio.
 
Tilgung

Die Tilgung bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Kreditnehmer ein gewährets Darlehen in Tilgungsraten an das Kreditinstitut zurückführt. Bei den Tilgungraten unterscheidet man in verschiedene Tilgungarten, z.B. monatlich gleichbleibende Tilgungen, Sondertilgungen oder Einmaltilgungen.
 
Verkehrswert

Heutiger, aktueller Wert der Immobilie.
 
Vorausdarlehen

Bei einem Vorausdarlehen handelt es sich um die Vorfinanzierung eines neu zu eröffnenden Bausparkontos bis zur Zuteilung. Die Bausparsumme entspricht der des Vorausdarlehens. Bis zur Zuteilung des Bausparkontos werden Zinsen für das Vorausdarlehen gezahlt. Gleichzeitig wird das Bausparkonto monatlich angespart. Nach Zuteilung des Bausparkontos wird das Vorausdarlehen durch die komplette Bausparsumme abgelöst. Das dann einsetzende Bauspardarlehen wird mit der
tariflich festgelegten Zins- und Tilgungsrate zurückgezahlt.           
 
Zuteilung

Ziel aller Bausparer ist die Zuteilung. Zuteilung bedeutet: Die SIGNAL IDUNA Bauspar AG stellt die gesamte Bausparsumme, also Bausparguthaben plus Bauspardarlehen, zur Verfügung. Ein Bausparkonto wird zugeteilt wenn das Mindestsparguthaben und eine genügend hohe Bewertungszahl erreicht ist.
 
Zwischenkredit

Mit einem Zwischenkredit wird der Zeitraum bis zur Zuteilung des Bausparkontos überbrückt. Das Bausparkonto weist bereits das Mindestsparguthaben auf, jedoch fehlt noch die zur Zuteilung erforderliche Bewertungszahl. Bei Zuteilung wird der Zwischenkredit dann durch die Bausparsumme abgelöst. Das einsetzende Bauspardarlehen wird mit der tariflich festgelegten Zins- und Tilgungsrate zurückgezahlt.
uid:1 / 12.12.2011 11:04:09 / 37206
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